Pressemitteilungen
14.12.2009 • Kostenloser Handyfahrplan für Stuttgart veröffentlicht
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Kostenloser Handyfahrplan für Stuttgart veröffentlicht
push&ride schließt die Lücke zwischen SMS-Abfahrtszeiten und Internet-Auskunft
Der kostenlose Handyfahrplan "push&ride" steht seit heute auf www.pushandride.de zum Download für die Öffentlichkeit bereit.
Alle Daten zur Routenberechnung stehen offline im Programm zur Verfügung, es können Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs im Großraum Stuttgart
ermittelt werden. Die schnelle und einfach zu bedienende Fahrplanauskunft funktioniert auf den meisten gängigen Handys, es wird kein spezielles
Smartphone benötigt.
Nach mehreren Monaten Betaphase, in der die Applikation kontinuierlich verbessert wurde, erscheint nun zum Fahrplanwechsel 2010 die Version 1 des
in der Betaphase bereits über 5000 mal heruntergeladenen Programms.
Für Anwender, die das Programm nicht selber über den PC installieren können haben sich die Entwickler etwas besonderes ausgedacht: Die Anwendung kann
mittels der weit verbreiteten Bluetooth-Funktechnik direkt von einem Handy auf ein anderes übertragen werden.
Das Programm selber und weitere Informationen stehen auf www.pushandride.de bereit.
02.07.2009 • Das Warten hat ein Ende
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Das Warten hat ein Ende. Dank eines neuen Handyfahrplans sind die Nutzer des Stuttgarter Nahverkehrs ab jetzt jederzeit über die besten Verbindungen informiert.
„Wieso brauche ich eigentlich diese ganzen Fahrplanzettel in meinem Geldbeutel, wenn ich mit meinem Handy einen Mini-Computer ständig bei mir habe?“
Diese Frage stellte sich Michael Schlagmüller (28), Erfinder des Handyfahrplans push&ride. Während seines Studiums stand er täglich vor dem Problem, unter den alternativen Fahrmöglichkeiten die beste Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu finden.
Zusammen mit dem befreundeten Informatikstudenten Tobias Binz (25) machte er sich deshalb an die Arbeit und entwickelte in den folgenden Monaten den ersten Prototyp der push&ride Handy-Software. Seit Juli ist das Programm, in dem alle Verbindungen des VVS-Verbunds mit S-, U-, Regional-Bahnen und Bussen enthalten sind, für alle Stuttgarter frei verfügbar.
Dem Benutzer entstehen bei der Fahrplanauskunft keinerlei Kosten, da push&ride nicht auf eine teure mobile Internetverbindung angewiesen ist. Alle Fahrplandaten sind im Programm auf dem Handy gespeichert. In der Funktionalität steht push&ride der Fahrplanauskunft im Internet in nichts nach. Verbindungen und Umstiege werden berechnet, eine Preisinformation angezeigt und es besteht die Möglichkeit Favoriten zu speichern.
Um eine weite Verbreitung der Software zu ermöglichen, haben die Entwickler eine einfach zu bedienende aber bisher nicht verbreitete Lösung gefunden. Das Programm kann über den Bluetooth-Funkstandard direkt von Handy zu Handy übertragen werden, besondere Kenntnisse zur Installation werden so nicht benötigt. In einigen Schulen hat sich push&ride bereits auf diese Weise ausgebreitet, wie Jonas Binz berichtet. Er hatte schon vorab die Möglichkeit das Programm zu testen und zu nutzen. Als er begonnen hat, das Programm an seine Freunde weiterzuschicken, hat ein sprichwörtlicher Schneeballeffekt eingesetzt und innerhalb weniger Tage war das Programm in seiner Klasse und darüber hinaus verbreitet.
Um push&ride zur Produktreife zu bringen, wurde das Startup usefulbits gegründet. Da die Software auch in Zukunft kostenlos bleiben soll, werden ab Herbst Werbeplätze in push&ride vermarktet.
"Im Moment ist das noch ein reines Zuschuss-Projekt, aber wenn sich push&ride weiter in dieser Geschwindigkeit ausbreitet, sind wir guter Dinge viele Werbekunden zu finden, die ihren Namen mit unserem innovativen Produkt verbinden wollen", erläutert Andreas Moosbrugger (29), Geschäftsführer der usefulbits GmbH." Bei der Werbung in push&ride geht es darum, Aufmerksamkeit zu verkaufen. Tausende Personen benutzen täglich den öffentlichen Nahverkehr und wollen wissen, mit welcher Verbindung sie am besten ans Ziel kommen. Dabei bieten wir ihnen passende Anzeigen von unseren Werbepartnern an, beispielsweise vom McDonalds direkt am Reiseziel oder von der Taxizentrale, die sie nach Hause bringt, nachdem der letzte Nachtbus abgefahren ist."
Die Handysoftware wird zudem nicht auf Stuttgart beschränkt bleiben. Innerhalb der nächsten Monate soll push&ride in weiteren Regionen Deutschlands eingeführt werden.
Für die wachsende Gruppe der Handy-Datenflatrate-Besitzer ist Ende des Jahres eine Online-Version geplant. Damit können die Nutzer per GPS zur nächsten Haltestelle geleitet und Verspätungen in der Verbindungsauskunft berücksichtigt werden - vorausgesetzt die Verkehrsbetriebe können diese Daten zur Verfügung stellen. Falls nicht, haben sich die drei Gründer auch schon Gedanken über eine Alternative gemacht. Vergleichbar mit den freiwilligen Staumeldern im Radio könnten sich die Benutzer über verspätete Busse und Bahnen informieren. Vielleicht lässt sich ja auch der ein oder andere Busfahrer als Informant gewinnen.